Die Alternative zum Einbau von GPS-Trackern sind die Daten, die das Fahrzeug ohnehin liefert, plus die KI, die daraus eine Vorhersage macht. Bei vernetzten Fahrzeugen liefert die Konnektivität des Herstellers Standort und Fahrzeugstatus, ohne dass ein Gerät verbaut, ein Einbautermin vereinbart oder Zugriff auf das Fahrzeug nötig wird. Ein Tracker liefert einen Punkt auf der Karte. TRAICE verbindet diesen Live-Standort mit KI-Mustern und sagt, wann das Fahrzeug wo stehen wird. Bei älteren oder nicht vernetzten Fahrzeugen bleibt verbaute Hardware die bessere Wahl. Diese Seite geht Kriterium für Kriterium durch, wo welcher Ansatz für einen deutschen Finanzierungs- oder Leasingbestand tatsächlich vorne liegt.
| Kriterium | Herstellerdaten (OEM) | Nachrüst-GPS-Tracker | Vorteil |
|---|---|---|---|
| Einstieg | Vertrag, AV-Vertrag und eine Liste der FIN. Am Fahrzeug wird nichts verbaut. | Beschaffung, ein Einbautermin und physischer Zugriff auf jedes Fahrzeug. | Herstellerdaten |
| Altbestand und unauffindbare Fälle | Funktioniert bei Fahrzeugen, an die Sie nicht herankommen. Meist genau das Problem. | Kann nicht nachträglich an ein Fahrzeug angebracht werden, das nicht auffindbar ist. | Herstellerdaten |
| Abdeckung im Bestand | Vernetzte Fahrzeuge, in der Regel ab Baujahr 2016, je nach Marke und Ausstattung. | Jedes Fahrzeug, auch ältere und nicht vernetzte Modelle. | Tracker |
| Kostenmodell | Je Fahrzeug und Fall oder als monatliche Lizenz, plus einer vom Umfang abhängigen Einrichtungsgebühr. Keine Hardware- oder Einbaukosten. | Stückkosten plus Einbau, dazu Datenverbindung und Wartung über die gesamte Laufzeit. | Herstellerdaten |
| Manipulationsschutz | Kein Gerät, das gefunden werden kann. Werden die vernetzten Dienste abgeschaltet, bleiben Daten aus. | Hardware kann gefunden, abgeklemmt oder entfernt werden. | Kommt darauf an |
| Daten über den Standort hinaus | Kilometerstand, Bewegungsmuster, Standzeiten und Zeitfenster für die Sicherstellung. | Nur Position und Fahrtdaten aus dem Gerät. | Herstellerdaten |
| Verhältnismäßigkeit auf dem Papier | Der Zugriff lässt sich auf einen offenen Fall begrenzen und endet mit dessen Abschluss. | Läuft meist über die gesamte Vertragslaufzeit. Schwerer zu begründen. | Herstellerdaten |
| Kontrolle über das Abrufintervall | Wird von der Konnektivität des Herstellers vorgegeben, nicht von Ihnen. | Von Ihnen konfigurierbar, bis hin zu sehr häufigen Abrufen. | Tracker |
Die meisten Bestände landen bei einer Mischung. Sinnvoll ist es, zunächst die FIN-Liste durch einen Abdeckungs-Check laufen zu lassen. So wissen Sie, welcher Anteil des Bestands überhaupt Hardware braucht, bevor Sie etwas kaufen.
Nach der DSGVO ist die Rechtsgrundlage für die Sicherstellung in der Regel das berechtigte Interesse, und die Interessenabwägung hängt an der Verhältnismäßigkeit. Eine dauerhafte Standortüberwachung jedes finanzierten Fahrzeugs über die gesamte Laufzeit ist deutlich schwerer zu begründen als ein Zugriff, der mit dem Verzug beginnt und mit dem Abschluss des Falls endet.
ist genau auf das zweite Muster ausgelegt. Der Zugriff ist an einen offenen Fall gebunden, der Kunde behält das Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO, und der Finanzierer bleibt Verantwortlicher, während als Auftragsverarbeiter auf Grundlage eines AV-Vertrags handelt. Dieser Abschnitt ist allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Interessenabwägung und Datenschutz-Folgenabschätzung bleiben Ihre eigenen.
Fragen, die uns Finanzierer beim Vergleich von vernetzten Fahrzeugdaten und Hardware stellen.
Nennen Sie uns eine FIN, und wir zeigen Ihnen an Ihrem eigenen Fahrzeug, was Herstellerdaten für die Sicherstellung leisten.